Lehrgangsankündigung:
Vereinslehrgang in Kaltenkirchen mit Frank Ostoff
vom 4.-5. September 2010
Der Lehrgang ist über die Seite des AVSH ausgeschrieben, das Formular findet Ihr unter: http://www.avsh.de/lehrgaenge/lehrgaenge_vl.htm
Weitere Infos und Anmeldung über Rolf Steenbock, email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen oder Kennenlernen auf der Matte im September.
Kaltenkirchener Turnerschaft v. 1894 e.V.
Aikido-Abteilung
Einladung zum Aikido-Vereinslehrgang
mit
Frank Ostoff, 5. Dan Aikikai Tokio
am 03. & 04. September 2010
Frank Ostoff ist professioneller
Lehrer für Aikido und Qigong.
1991 gründete er sein erstes Dojo
in Düsseldorf. Seit 2009 leitet er nun
das Aikido Institut in Hamburg.
Wichtige Schwerpunkte seines Trainings
sind die Schulung der Achtsamkeit im Kontakt mit dem Partner, sowie die Rolle des Ukes. Er betont im Unterricht ein weiches und entspanntes Ukemi, sowie angstfreies Fallen und Bewegung aus der eigenen Mitte.
Lehrgangsthema: Kontakt – Ukemi
Trainingszeiten: Fr., 03. Sept. von 19.30-21.00 Uhr
Sa., 04. Sept. von 10.00 -12.00 Uhr
14.00 -15.30 Uhr
15.30 -16.00 Uhr - Pause
16.00 -17.30 Uhr
Lehrgangsort: Sporthalle Marschweg,
24568 Kaltenkirchen, Marschweg 18
Lehrgangsgebühr : gesamter Lehrgang: 25,-€,
nur Freitag oder Samstag-Vormittag jeweils 10,-€,
nur Samstag-Nachmittag 15,-€, Samstag komplett 20,-€.
Teilnehmer: ab 6. Kyu, offen für Aikidoka aller Stilrichtungen,
Lehrgangsleiter: Rolf Steenbock
Anmeldeschluß: 28.08.2010
Die Teilnahme am Lehrgang ist nur nach vorheriger vereinsweiser Anmeldung per Email beim Lehrgangsleiter unter Angabe von Namen, Aikido-Grad, möglich.
Eine Übernachtung in der Halle mit Frühstück ist möglich (2,50€ Frühstück). Am Samstag in der Mittagspause ist ein gemeinsames Essen in einem nahegelegenen Lokal beabsichtigt.
Wichtiger Hinweis: Der Veranstalter übernimmt keinerlei Haftung bei Personen- und/oder Sachschäden. Bitte Jo und Bokken mitbringen!
Wir freuen uns auf ein gemeinsames Training mit Euch!
Infos u. Anmeldung: Rolf Steenbock, Tel.: 04191/8163, Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
5-jähriger Jubiläumslehrgang mit Martin Glutsch vom 9.-10. Januar 2010
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Ein Bericht zum Lehrgang mit Martin Glutsch (6. Dan) von Adreas Kalbitz aus Hamburg
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| "Gestern, als ich hier in Kaltenkirchen beim Training war, habe ich gesagt, dass fast alles was ich tue einen Sinn hat.", sprach Martin, um anschließend auf die Stellung seiner Hand vor dem Zentrum in der letzten Technik aufmerksam zu machen. In der Tat ging es immer wieder um Bewegungen, die sicher von so manchem Teilnehmer des Lehrgangs als beiläufig empfunden wurden. Zeigt die Handfläche nach oben, oder nach unten? Wo stehen die Füße? Wie weit verlasse ich die Linie? Für mich persönlich war der Lehrgang schon zu dem Zeitpunkt ein Gewinn, denn erst vor Kurzem sagte ich zu Peter, einem Trainingspartner, dass ich im Moment nicht mehr technikorientiert arbeiten will, sondern mir Projekte aufgebe, wie das Projekt "Hände", das Projekt "Zentrumseinsatz", das Projekt "Sabaki". Im Moment hinterfrage ich meine Bewegungen und versuche zu verbessern, was mir auffällt. Beim Projekt "Hände" dachte ich spontan an den letzten Kaltenkirchener Lehrgang mit Martin Glutsch, der in seiner Gesamtheit für mich ein Highlight war. Zufällig stieß ich bei Youtube auf den Channel von Stefan Stenudd, der das Thema "Hände" in einigen Technikvideos auch gesondert anging. Nun also spielten die Hände in Martins Ausführungen wieder eine besondere Rolle für mich. Diesmal aber interessierte mich ganz besonders das "Wie", und dazu hat Martin viel Stoff zum Üben aufgegeben. Aber Martins Ausführungen bezogen sich nicht nur auf die Hände. Gleich zu Beginn der ersten Trainingseinheit lenkte er unsere Aufmerksamkeit auf die Tatsache, dass man einen Tenkan-ashi nicht einfach nur ausführt, um auszuweichen, sondern damit auch eine bestimmte Position erreichen kann, mit der Ukes Unterarm in eine Richtung gebracht wird, die Nage in die Lage versetzt, mit einer minimalen Zentrumsbewegung Uke zu Fall zu bringen. Das Ganze gestaltete sich als schwieriger, als es aussah, doch wenn Martin beim Herumgehen noch einmal einzeln vorführte, spürte man, worauf es bei dieser Technik ankam. Am ersten Trainingstag hatte er einige solcher Übungsaufgaben für uns im Programm. Wir hatten ausreichend Zeit, herauszufinden, worauf es ankam und merkten kaum, wie die Zeit verging. In der Pause hatte das Kaltenkirchener Organisationsteam Kaffee, Kuchen, Kaltgetränke und Obst bereitgestellt, eine willkommene Erfrischung nach schnellen eineinhalb Stunden Training. Nach 30 Minuten ging es weiter und wie sollte es anders sein, der Schwerpunkt der Beobachtungen lag nun irgendwie neben allen Details auf der Kraftlosigkeit aller auszuführenden Bewegungen. Aufnahme oder Positionsveränderung. Martins Vorführungen waren nachvollziehbar, wurden mal langsam, mal schneller, demonstrierten die richtige Positionierung, waren begleitet von verständlichen Erklärungen und folgten dem Prinzip, erstmal den Verlauf der Technik anzubieten, die Teilnehmer üben zu lassen, bis die ersten Probleme auftauchen um in der Unterbrechung auf bestimmte Details hinzuweisen. Wenn Martin seine Hand zu Boden führt, um sich am Knöchel zu kratzen, wärend sein Uke noch am Arm hängt, dann fällt der Uke und die Teilnehmer lachen. Humor kam auch auf diesem Lehrgang nicht zu kurz. Auch die Trainingspartner mit denen ich üben durfte, waren mit Spaß bei der Sache, und das beflügelte. Phasenweise kam mir der Gedanke in den Sinn, dass mit der entsprechenden Erfahrung der Unterschied zwischen Irimi und Tenkan nur minimal ist, vielleicht das kleine Quäntchen, Physiker mögen mir meine Unwissenheit vergeben, das im Universum das Ungleichgewicht verursachte, das zum Urknall führte. Zum Abschluss des ersten Trainingstages überraschte Rolf uns mit der Aufführung einer Drachentanzgruppe aus Alveslohe, einer Gruppe, die nach eigenen Angaben aus Breitensportlern besteht. Es war schön anzusehen. In den Erklärungen zum Tanz erfuhren wir, dass der Drache der Perle der Weisheit nachjagt, diese aber natürlich nie ganz erreicht. Die Parallelen zum Bestreben eines jeden Menschen an Erfahrung reicher zu werden, oder jedes Aikidoka im Raum, an sich selbst zu arbeiten, um besser zu werden, lagen auf der Hand. Interessant fand ich auch die Tatsache, dass solch ein chinesischer Drachen nur von einem Meister im Drachentanz weitergegeben werden darf und die Alvesloher der einzige Sportverein sind, die solch einen Drachen besitzen. Um 19:30 Uhr gab es im Vereinshaus ein Buffett, Gratulationen zum fünfjährigen Jubiläum und viele anregende Gespräche. Eine Aufführung und Tanz waren angekündigt. Beides konnte ich nicht mehr erleben, weil ich aufgrund der Witterung lieber etwas früher losfahren wollte, um rechtzeitig zu Hause anzukommen. Die nächtliche Fahrt über eine verschneite A7 war deutlich schwieriger als die Anfahrt bei geräumter Autobahn. Am nächsten Morgen sah es auf den Straßen wieder besser aus. Ich kam pünktlich und erfuhr, dass die letzten wohl erst gegen 4:00 Uhr das Vereinsheim verlassen hatten. Unsere Reinbeker konnten allerdings witterungsbedingt nicht wieder anreisen. Insofern ist dieses Wochenende auch besonders gewesen. Der Trainingsbeginn wurde auf 10:15 Uhr verlegt, damit eventuell verspätet Anreisende die gesamte Trainingseinheit absolvieren könnten. Auf Rolf Steenbocks Wunsch bot Martin uns nun eine Einheit mit dem Jo an. Auch in dieser Einheit hatte er ein paar Bewegungen aus dem großen Pool an Techniken herausgegriffen, die Spaß machten und bei denen man die eigene Haltung, das Verlassen der Linie, die Haltung der Hände und viele der anderen Details aus dem vorangegangenen Trainingstag wiederfinden konnte. Vom richtigen Aufnehmen des Stabes über Tsuki in der Rolle des Angreifers und in der Rolle des Verteidigers kamen wir zum Kumijo und schließlich zur Anwendung des Stabes mit einem Kokyo-nage. Ich glaube, jeder der über 100 Teilnehmer ist mit großen Erwartungen zu diesem Lehrgang angereist und wurde nicht enttäuscht. Die Kaltenkirchener Turnerschaft hat es wieder einmal geschafft, den Lehrgang so angenehm wie möglich zu gestalten. "Dass die Matten so schnell abgebaut sind, wenn so viele Leute mithelfen..." schnappte ich zwischendurch noch auf, doch dann war ich schon fast auf dem Heimweg und das ging zügig, denn die A7 war schneefrei. Ich hoffe Martin und seine Frau haben auch einen reibungslosen Rückflug bekommen. Auf jeden Fall sage ich Danke Kaltenkirchener Turnerschaft, Danke Rolf und Elke, Danke Martin, das war ein sehr abwechslungsreiches und schönes Wochenende. (weiteres dazu auf der AVSH-Seite mit einigen Fotos) |
Vereinslehrgang mit Reiner Brauhardt am 22./23. November 2008:
Am 22.11. und 23.11.2008 hatten wir Reiner Brauhardt, 8. Dan Aikido, zu unserem Vereinslehrgang nach Kaltenkirchen eingeladen. Für uns war es das erste Mal, dass Reiner bei uns einen Lehrgang hielt. Aber viele kannten Ihn schon aus dem benachbarten Henstedt-Ulzburg, wo er regelmäßig Gast ist.Da unsere eigentliche Trainingshalle gerade renoviert wird, wurde auf die nahe liegende Dietrich-Bonhoeffer-Realschulhalle ausgewichen. Durch die gute Organisation und zahlreichen Helfern waren die Matten rechtzeitig transportiert und verlegt worden. Beginn der ersten Trainingseinheit war um 15:00 Uhr angesetzt. Da alle Teilnehmer frühzeitig ankamen, wurden sie mit Tee, Kaffee und selbstgebackenem Kuchen empfangen. Es waren 44 Teilnehmer aus Hamburg, Niedersachsen, Nordrheinwestfalen und Schleswig-Holstein angereist.
Pünktlich waren alle Leute auf der Tatami und verbeugten sich vor der liebevoll gestalteten Kamiza. Nach einer freundlichen Begrüßung durch Reiner und einem kurzen Aufwärmtraining von Rolf Steenbock wurden einige Tenkan-Formen geübt, die bis hin zu schweißtreibenden Partnerübungen gingen. Dann wurden verschiedene Techniken wie z.B. Kote-gaeshi und Shiho-nage trainiert, wobei besonders viele Variationen abseits der Basistechniken gezeigt wurden. Sei es, dass man beim Shiho-nage zum Führen einen Ellenbogenhebel nutzt oder aus einem Yokomen-Angriff unter dem Schlag hindurchtaucht und Uke mit einem Kokyo-Nage wirft.
Nach 1,5 Stunden gab es eine Pause von 15 Minuten, in der man sich noch einmal mit Getränken und Kuchen versorgen konnte. Danach ging es mit dem Stab weiter. In einzelnen, kleinen Schritten wurde eine Kumi-Jo geübt, um sie dann mit dem Partner auszuführen. Danach gab es vielfältige Techniken mit dem Jo, so dass die 1,5 Stunden gefühlsmäßig schnell vergingen. Im Anschluss freuten wir uns auf das gemeinsame Abendessen und genossen das leckere Buffet im China Restaurant.
Am nächsten Tag ging es um 10:00 Uhr mit dem Bokken weiter. Nach einigen, kurzen Einweisungen in die grundsätzliche Arbeit mit dem Schwert ließ Reiner uns einige Partnerübungen ausführen. Anschließend wurden konkrete Techniken geübt und wir lernten wie das Bokken eingesetzt wird, um die jeweilige Technik effizient auszuführen. Es folgten Techniken, wo Nage unbewaffnet dem Uke gegenüber stand und zum Abschluss wurden komplett waffenlose Aikidotechniken trainiert. Insgesamt war der Lehrgang sehr vielseitig ausgelegt, so das alle Teilnehmer – vom Jugendlichen bis zum alten Hasen- auf ihre Kosten kamen. Reiner ging über die Tatami und verbesserte bei Bedarf die Techniken. Es wurde konzentriert gearbeitet, aber durch amüsante Bemerkungen von Ihm herrschte eine lockere Atmosphäre. So hatte wahrscheinlich jeder auf diesem Lehrgang sein Aha-Erlebnis, alte und neue, nette Bekanntschaften getroffen und wieder einiges dazugelernt. Ich freue mich jedenfalls auf den nächsten Lehrgang mit Reiner und bin dabei bestimmt nicht der einzige.
Tim Warkentin

| Son Sep 19, 2010 @12:00 - 05:00 KT-Sommerfest |
